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Wir suchen ein zu Hause! |
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Nachbarhunde in Not |
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Was Sie wissen sollten |
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Die hier eingestellten Hunde sind gerettete Tiere. Sie wurden meist ausgesetzt und damit zum Tode verurteilt.
Bevor die Hunde zu mir nach Österreich kommen werden alle geimpft, gechipt und natürlich entwurmt und entfloht. Erwachsene Hunde werden auch kastriert.
Wenn die Hunde dann in Österreich sind, werden alle in der Tierklinik Altheim durchgecheckt. Dann bleiben die Hunde noch bei mir, damit ich sie kennenlernen und somit deren Charakter einschätzen kann. Dies ist sehr wichtig, denn so kann ich auch beurteilen welcher Hund zu welchem Menschen passt. |
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Um weitere Tiere retten zu können, gebe ich die Hunde gegen eine Schutzgebühr/Unkostenbeitrag ab, da ich mit meinem bescheidenen Einkommen dies alles nicht zur Gänze finanzieren kann. Desweiteren ist bei der Übernahme eines Hundes ein Schutzvertrag zu unterschreiben - dieser dient lediglich der gegenseitigen rechtlichen Absicherung.
Wenn Sie sich für einen meiner Schützlinge interessieren, können Sie gerne telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit mir aufnehmen. Nach dem telefonischen Erstgespräch erfolgt eine Vorkontrolle. Bei dieser beantworte ich gerne noch offene Fragen und ich vergewissere mich, dass die Wohn- und Lebenssituation so ist, wie Sie mir beschrieben wurde. Sollte die Vorkontrolle von beiden Seiten positiv erledigt sein, steht einer Aufnahme des Hundes nichts mehr im Wege. |
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Deshalb sollten Sie sich vor der Anschaffung folgende Fragen stellen:
● Soll es ein Welpe oder ein erwachsener Hund sein?
● Darf ich in meiner Wohnung / Haus (bei Miete) einen Hund halten? ● Bringe ich die nötige Geduld und Zeit für einen Hund auf? (Spaziergänge, Pflege, Erziehung)?
● Kann ich regelmäßig für die Kosten aufkommen? Das sind Futterkosten, Tierarztkosten, Versicherungskosten, Steuern. |
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Ich bekomme viele Anfragen von Müttern, die gerade im Karenz sind und sich für die Kinder einen Hund anschaffen wollen. Daher möchte ich folgendes zu bedenken geben:
Ein Kleinkind benötigt zeitintensive Betreuung. Für einen Hund braucht man aber genauso jeden Tag Zeit. Es reicht nicht, ihn ein paar Runden im Garten laufen zu lassen, ein täglicher Spaziergang ist wichtig. Hunde brauchen Bewegung, haben sie diese nicht, suchen sie sich etwas anderes, um Energie abzubauen. Sie können Möbel anknabbern, können anfangen grundlos viel zu bellen, laufen weg usw. Dann wollen die meisten auch noch einen Welpen! Die alle 2 Stunden raus müssen und viel Ruhe brauchen, das passt für mich am wenigsten zusammen. Und nicht unerwähnt bleiben sollte, dass ein Hund kein Spielzeug ist, das kann man aber Babys und Kleinkindern noch nicht begreiflich machen, dann zwickt der Hund einmal, weil es ihm zu viel wird und schon sitzt er im Tierheim oder wird eingeschläfert.
Ich selbst habe keine Kinder, aber meine 3 Schwestern, die mehr als 10 Jahre älter sind als ich, haben Kinder. Daher weiß ich wie viel Zeit und Geduld man am Anfang aufbringen muss. Dies benötigt aber auch der Hund und für mich ist es schwer nachvollziehbar, dass man sich um beides gut kümmern kann. Wenn die Kinder älter und somit selbstständiger sind, kann man sicher beides schaffen.
Und was ist nach dem Karenz? Die wenigsten können es sich leisten, zu Hause zu bleiben. Kein Hund ist glücklich, wenn er täglich 7 Stunden alleine ist. Und das ist aber auch meist bei einem Halbtagsjob der Fall, man muss ja nicht nur die Arbeitszeit berechnen, sondern auch Hin- und Rückweg, dann fährt man noch schnell einkaufen, oder holt die Kinder ab….
Hunde sind Rudeltiere und sehr unglücklich wenn sie viel alleine bleiben müssen. Bitte bedenken Sie dies, wenn Sie eine Anschaffung eines Hundes in Erwägung ziehen. |
